Chinesische zeitgenössische Kunst
China Avantgarde

Unter Kunst- und Kulturaspekten werden die Jahre nach der zaghaften Öffnung des Landes ab ca.1979 gemeinhin als Wiege einer neuen revolutionären Kunstrichtung in China gesehen.
Bis dahin litten chinesische Künstler unter dem Druck der Isolation. Der Zeitgeist war geprägt von einer phantasielosen Obrigkeit. Die Kunstschaffenden wurden diskriminiert, hatten kaum Freiraum, ihnen wurde sogar die Verletzung einer konservativen Moral vorgeworfen.
Trotzdem gab es einige Gruppierungen, die im Bewusstsein um die Gefahr der Aufgabe der eigenen Freiheit politisch und künstlerisch provozierten und damit die Ära einer neuen chinesischen Kunstrichtung einleiteten. Sie berührten mit ihrer Kunst gesellschaftliche Themen und befassten sich mit dem Individuum, was in einem China, das auf einer Struktur der Gemeinschaft und einem obrigkeitsgesteuerten Patriotismus basierte, mehr als unbekannt und befremdend wenn nicht entfremdend war. Das Misstrauen, das dieser Bewegung begegnete, resultierte aus der Ablehnung zu starker westlicher Einflüsse und damit aus einem vermeintlichen Verlust von Kontrolle.
Darstellende, abstrakte Malerei und Objektkunst waren der chinesischen Öffentlichkeit und dabei ganz besonders den bürokratisch geprägten Parteikadern eher fremd wenn nicht suspekt. Man unterstellte den Künstlern subversives Gedankengut.
Seit Jahrtausenden zeichneten sich chinesische Bilder aus durch farbenfrohe Ornamente, Stillleben oder Kalligraphien, durch verklärte für den westlichen Betrachter fast schon kitschige Darstellungen von Vögeln, dunstverschleierten Bergen, Bambus, Blumen, sowie Drachen, Pandabären und sonstigem Getier in allen Formen und Farben vornehmlich mit Tusche auf Seidenpapier gebracht. Das politische Ordnungssystem, die Kunst und die Philosophie stellten in China immer eine Einheit dar. Schon 1942 verkündete Mao Zedong: Was wir verlangen, ist die Einheit von Politik und Kunst, die Einheit von Inhalt und Form, die Einheit von revolutionärem politischen Inhalt und der höchsten Perfektion künstlerischer Form (1)

Unter Kunst- und Kulturaspekten werden die Jahre nach der zaghaften Öffnung des Landes ab ca.1979 gemeinhin als Wiege einer neuen revolutionären Kunstrichtung in China gesehen.
Bis dahin litten chinesische Künstler unter dem Druck der Isolation. Der Zeitgeist war geprägt von einer phantasielosen Obrigkeit. Die Kunstschaffenden wurden diskriminiert, hatten kaum Freiraum, ihnen wurde sogar die Verletzung einer konservativen Moral vorgeworfen.
Trotzdem gab es einige Gruppierungen, die im Bewusstsein um die Gefahr der Aufgabe der eigenen Freiheit politisch und künstlerisch provozierten und damit die Ära einer neuen chinesischen Kunstrichtung einleiteten. Sie berührten mit ihrer Kunst gesellschaftliche Themen und befassten sich mit dem Individuum, was in einem China, das auf einer Struktur der Gemeinschaft und einem obrigkeitsgesteuerten Patriotismus basierte, mehr als unbekannt und befremdend wenn nicht entfremdend war. Das Misstrauen, das dieser Bewegung begegnete, resultierte aus der Ablehnung zu starker westlicher Einflüsse und damit aus einem vermeintlichen Verlust von Kontrolle.
Darstellende, abstrakte Malerei und Objektkunst waren der chinesischen Öffentlichkeit und dabei ganz besonders den bürokratisch geprägten Parteikadern eher fremd wenn nicht suspekt. Man unterstellte den Künstlern subversives Gedankengut.
Seit Jahrtausenden zeichneten sich chinesische Bilder aus durch farbenfrohe Ornamente, Stillleben oder Kalligraphien, durch verklärte für den westlichen Betrachter fast schon kitschige Darstellungen von Vögeln, dunstverschleierten Bergen, Bambus, Blumen, sowie Drachen, Pandabären und sonstigem Getier in allen Formen und Farben vornehmlich mit Tusche auf Seidenpapier gebracht. Das politische Ordnungssystem, die Kunst und die Philosophie stellten in China immer eine Einheit dar. Schon 1942 verkündete Mao Zedong: Was wir verlangen, ist die Einheit von Politik und Kunst, die Einheit von Inhalt und Form, die Einheit von revolutionärem politischen Inhalt und der höchsten Perfektion künstlerischer Form (1)